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Das Seebad Hua Hin
Von Birte Bolte
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Das älteste Seebad Thailands ist Hua Hin in der Provinz Prachuap Kirikhan. Der Name bedeutet übersetzt Kopf des Steines. König Rama VI ließ in seiner Regierungszeit (1910-1925) eine Eisenbahnstrecke in das 281 Kilometer südlich von Bangkok gelegene Fischerdorf bauen. Ende der 20er-Jahre ließ der nächste Monarch, König Rama VII, den Palast „Klai Kangwon“ errichten. Der Name bedeutet „weit von den Sorgen entfernt“, und auch heute noch erholen sich Mitglieder der königlichen Familie gerne in Hua Hin von den Sorgen in der Metropole Bangkok.
Die Touristen schätzen Hua Hin wegen seiner Kilometer langen Sandstrände, dem umfangreichen gastronomisches Angebot sowie den Golfanlagen rund um Hua Hin.
Für einen Tagesausflug empfiehlt sich ein Abstecher zu dem etwa 50 Kilometer entfernten Wasserfall Pala-U. Am schönsten ist dieser während und kurz nach der Regenzeit (Juni bis Dezember). Thailändische Schneiderkunst sowie Holzschnitzereien werden im „Thai Silk and Cultural Village“ (bei der Schneiderei Mike & Co.) gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Im März drehte der damalige und inzwischen verstorbene Premierminister Samak Sundaravej für seine wöchentliche Sendung „Jokkayung“ (übersetzt in etwa: „die Karawane kommt“) in Hua Hin. In der Fernsehsendung, die ihm später sein Amt kosten sollte, da Nebentätigkeiten für Premiers verboten sind, stellte der ehemalige Bürgermeister Bangkoks Reiseziele und kulinarische Spezialitäten Thailands vor. Vor seiner politischen Karriere arbeitete der inzwischen 72-Jährige unter anderem als Journalist und Reiseleiter. Seine erste hohe nationale politische Position erreichte er 1975 als Vize-Agrarminister.
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Samak Sundaravej (2009 verstorben) mit den Machern von Siam heute, Jatsada Chuychunu und Birte Bolte |
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