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ASIATISCHE LITERATUR
Thailands Traumstrände




ASIATISCHE LITERATUR – Winter 2011/2012:

Staub im Paradies von Ernst SolèrGeister der gelben Blätter von M. G. SchoenebergLeopard von Jo NesbøMein fremder Bruder von Tahmima AnamDer Untreue-Index Christopher G. MooreFlucht im Mondlicht von N. H. Senzai


SRI LANKA : „Staub im Paradies von Ernst Solèr: Was als erholsamer Urlaub mit Tochter Anna in Sri Lanka geplant war, entwickelt sich für den Schweizer Kommissar Staub schon bald in eine gefährliche Morduntersuchung. Ein Kollege Annas wird vor Staubs Augen getötet. Die lokalen Behörden zeigen kein ernsthaftes Interesse an einer Aufklärung, aber der Europäer gibt nicht auf und ermittelt weiter... MEHR

LAOS: „Geister der gelben Blätter“ von M. G. Schoeneberg: Der Berliner Ethnologe Joshua begibt sich auf Forschungsreise nach Laos. Gemeinsam mit einem Kollegen aus seiner Heimatstadt begegnen sie einem traumatisierten Stamm, den Mlabri. Doch nicht nur das Schicksal der Menschen macht Joshua zu schaffen, auch das rassistische Verhalten seines Partners erschwert die Arbeit... MEHR

CHINA: „Leopard“ von Jo Nesbø: Der norwegische Kommissar Harry Hole hat sich in einem Obdachlosenheim in Hongkong verkrochen. Als eine Kollegin aus Oslo ihn bei der Aufklärung einer brutalen Mordserie in Norwegen um Hilfe bittet, lehnt er zunächst ab. Doch die junge Frau ist überzeugend, und so kehrt der Sonderling mit dem außergewöhnlichen Scharfsinn zurück. Bald ist klar, dass er eine Bestie jagt... MEHR

BANGLADESCH: „Mein fremder Bruder“ von Tahmima Anam: Dieser Roman ist die Fortsetzung zu „Zeit der Verheißungen“. Dieses Mal wird die Familiengeschichte aus Sicht der Tochter erzählt. Als ihr Bruder immer mehr der fundamentalistischen Ausprägung des Islams folgt, verlässt sie ihr Dorf. Erst ein Todesfall lässt sie zurückkehren und sehen, dass ihr sechsjähriger Neffe unter dem inzwischen zum Islamprediger gewordenen Vater leidet... MEHR

THAILAND: „Der Untreue-Index“ von Christopher G. Moore:
Der in Bangkok lebende Privatdetektiv Calvino begeht einen Fehler: Einmal besteht er nicht auf Vorkasse bei einem neuen Klienten. Als dieser vorzeitig stirbt, entgeht ihm das Honorar und die Pleite droht. Notgedrungen muss sich Calvino um die Beschattung von Ehemännern kümmern. Doch bald geht es nicht mehr nur um Observationen: Nicht alle Gatten überleben... MEHR

AFGHANISTAN: „Flucht im Mondlicht“ von N. H. Senzai: Juni 2011 in Afghanistan: Eine afghanische Familie beginnt ihre Flucht ins Ausland. Doch dann kommen die verhassten Taliban und der elfjährige Fadi kann seine kleine Schwester nicht mit auf den rettenden Lkw ziehen. Sie bleibt zurück, und Fadi hat auch im Exil nur einen Gedanken: Er muss seine Schwester finden und retten... MEHR


ASIATISCHE LITERATUR – Buchrezensionen Oktober/November 2011:

Zweite Person Singular von Sayed KashuaMongolia Seele sandgestrahlt von Claudia GudeliusStunde null in Phnom Penh von Christopher MooreDie Libelle von John LeCarréBerlin Fidschitown von Blettenberg

















ISRAEL: „Zweite Person Singular von Sayed Kashua: Amir gehört der arabischen Minderheit in Israel an. Hohn und Spott gehören zu seinem Leben, doch ein Nebenjob als Pfleger bringt den Wandel. Immer mehr nimmt er die Identität eines Patienten an, und Chancen eröffnen sich. Der zweite Protagonist, ein erfolgreicher Rechtsanwalt, ebenfalls arabischer Herkunft, droht die Kontrolle zu verlieren, als er glaubt, dass seine Frau ihn betrügt.... MEHR

MONGOLEI: „Mongolia Seele sandgestrahlt“ von Claudia Gudelius: Nach einem schweren Autounfall ist die Karriere des Fotomodells Dana beendet. Auch Ihr Verlobter wendet sich ab. Verzweiflung und Magie führen Dana in die Mongolei. Stets hofft sie, jemand möge sie stoppen, doch stattdessen erlebt sie das Abenteuer ihres Lebens... MEHR

KAMBODSCHA: „Stunde null in Phnom Penh“ von Christopher G. Moore: Der in Bangkok lebende Privatdetektiv Vincent soll in Kambodscha einen Michael Pratt aufspüren. In der kambodschianischen Hauptstadt angekommen muss er erfahren, dass hier noch das Gesetz des Dschungels herrscht, und auch der Auftrag ist alles andere als ungefährlich für den Wahl-Bangkoker... MEHR

ISRAEL: „Die Libelle“ von John LeCarré: Charlie, eine englische Schauspielerin, spielt bald die Hauptrolle in einem realen Spionagestück. Der israelische Geheimdienst manipuliert sie, um sie als Spionin, getarnt als Geliebte eines Palästinensers, zu missbrauchen. Die junge Frau ist bald gefangen im Stück und beginnt reale Gefühle zu empfinden. Den Durchblick hat sie schon längst verloren.... MEHR

THAILAND: „Berlin Fidschitown“ von D. B. Blettenberg:
Ein brenzliger Fall führt den deutsch-thailändischen Privatdetektiv Surasek Meier von Bangkok nach Berlin. In einem Gewirr verschiedenster Verbrechen sieht er sich mit mal an der Seite eines Amerikaners im Berliner Tunnelsystem, das noch aus Zeiten des Zweiten Weltkrieges stammt, wieder... MEHR


ASIATISCHE LITERATUR – Buchrezensionen September 2011:

Kakerlaken von Jo NesboDie Verheißung von Sahar KhalifaWie ein Schmetterling aus Papier von Diane Wei LiangDie Zeit wird es zeigen von Mira Magen

















THAILAND: „Kakerlaken“ von Jo Nesbø:
Der norwegische Botschafter wird in Bangkok ermordet und ausgerechnet Harry Hole, ein abgehalfteter Sonderermittler aus Oslo, soll den Fall aufklären. Überraschend kann dieser den Fall mit seiner thailändischen Kollegin Liz klären. Oder doch nicht überraschend? Hole wird misstrauisch. Zu lupenrein erscheint ihm die Lösung. Den Polizisten packt der Ehrgeiz und schon bald wird es gefährlich... MEHR

ISRAEL: „Die Verheißung“ von Sahar Khalifa: Ibrahim lebt als einfacher Dorflehrer in Israel und träumt von einer Karriere als Schriftsteller. Der junge muslimische Mann verliebt sich in die Christin Mariam. Diese verbrachte viel Zeit in Brasilien und vermisst das ihr zur Heimat gewordene südamerikanische Land. Bald ist auch Ibrahim die eigene Heimat fremd. Der Nahostkonflikt eskaliert 1967 zum Krieg und bedroht auch sein privates Glück. MEHR

CHINA: „Wie ein Schmetterling aus Papier“ von Diane Wei Liang: Die junge Mei betreibt ein als Auskunftei getarntes Detektivebüro. Als sie die Popsängerin Kaili finden soll, führt ihre Spur sie auf eine alte Liebe der Frau zum ehemaligen Studentenprotestler Lin. Seine Liebesbriefe geben ein hartes Schicksal samt Inhaftierung preis. Bekommt seine Geschichte ein Happy-End? MEHR

INDIEN: „Warten auf den Monsun“ von von Threes Anna: Die junge Charlotte wächst zu Zeiten des britischen Imperialismus in Indien auf. Ihre Familie bietet ihr Wohlstand und Geld, aber keine Liebe. Bald geht es zur Erziehung ins Internat in das ferne England. Auch als Erwachsene erlebt Charlotte immer wieder Härte und wenig Zuwendung. Das tragische Leben ihrer Familie setzt sich fort... MEHR

ISRAEL: „Die Zeit wird es zeigen“ von Mira Magén: Anna wollte doch nur einmal Fahrrad fahren – ein verbotener Traum für die gehandicapte 13-Jährige. Als eines Tages die Gelegenheit dafür zu verlockend ist, riskiert sie eine Fahrt und nimmt ihren fünfjährigen Bruder Tom zudem auf dem Gepäckträger mit. Doch dann stürzen sie.... MEHR


ASIATISCHE LITERATUR – Buchrezensionen August 2011:

Samira und Samir von Siba ShakibEin schönes Attentat von Assaf GavronHello Kitty muss sterben von Angela S. ChoiIn der Mitte des Flusses von Kim EchlinBalzac und die kleine chinesische Schneiderin von Dai Sijie

















AFGHANISTAN: „Samira und Samir“ von Site Shakib:
Am Hindukusch ist die Frau dem Mann ergeben. So beschließt ein General nach der Geburt seiner Tochter, ihrem Schicksal zu helfen: Er erzieht sie zum Mann. Samir lernt zu kämpfen in den Wirren des Krieges, doch er verliert seine Worte. Erst nach dem Tod des Vaters, findet er seine Worte wieder, doch auch jetzt darf er nicht Samira werden. Er muss die Mutter beschützen. MEHR

ISRAEL: „Ein schönes Attentat“ von Assaf Gavron: Als Bürger Tel Avivs ist Eitan abgehärtet. Doch plötzlich entkommt er selbst nur knapp dem Tod durch Anschläge, und dies mehrfach. Die Medien werden auf den Überlebenden aufmerksam. Diesen quälen jedoch Gewissensbisse: Hätte er aufmerksamer sein müssen und jemanden retten können? MEHR

CHINA: „Hello Kitty muss sterben“ von Angela S. Choi: Fiona Yu ist eine erfolgeiche Anwältin in den USA. Für sie ist das Leben in Ordnung, nicht aber für die Eltern der 28-Jährigen. Sie sähen ihre Tochter lieber unter der Haube. Wie gut, dass zur rechten Zeit der alte Schulfreund Sean wieder in Fionas Leben tritt bei Sean ist sie vor sexuellen Avancen sicher... MEHR

KAMBODSCHA: „In der Mitte des Flusses“ von Kim Echlin: Die junge Kanadierin Anne und der Kambodschaner Serey verlieben sich. Annes Welt scheint perfekt. Nicht so Sereys, dessen Familie noch in Pol Pots Schreckenherrschaft verweilen muss. Als die Vietnamesen einmarschieren, und die Grenzen wieder geöffnet werden, kehrt Serey zurück, um seine Familie zu suchen. Doch was wird aus der jungen Liebe? MEHR

CHINA: „Balzac und die kleine Schneiderin“ von Dai Sijie: Zur „Umerziehung“ werden zwei junge Männer in eine Bergregion verbannt. Sie finden sich mit dem Schicksal, das sie mit einer halben Million Chinesen teilen, ab. So haben sie immerhin noch ihre Freundschaft... und die verbotene Literatur. Die Geschichten erzählen sie den Dorfbewohnern. Doch bald sind Balzac und Co. ausgelesen, woher kriegen sie den Nachschub an Büchern? MEHR


ASIATISCHE LITERATUR Buchrezensionen Frühjahr/Sommer 2011:

Ein Querkopf kommt selten allein von Rupa GulabFeine Kost von Jo Kyung RanDer Colonel von Mahmut DoulatabadiDer Traum meines Großvaters von Yan Lianke
















INDIEN: „Ein Querkopf kommt selten allein“ von Rupa Gulab:
Die 13-jährige Prinya lebt mir ihrer Mutter zusammen in Neu Delhi. Männer gibt es in ihrem Leben so gut wie keine und das ist auch gut so. Doch mit einem Mal lässt ihr Vater, von dem sich ihre Mutter scheiden ließ, nicht locker, und ihre Mutter erlaubt ihm auch noch, als Nachbar wieder einzuziehen. Was nun? MEHR

SÜDKOREA: „Feine Kost“ von Jo Kyung Ran: Die 32-jährige Protagonistin ist Köchin aus Leidenschaft. Ihr Leben verläuft glücklich, bis ihre große Liebe sie plötzlich verletzt. Die junge Frau versucht Halt zu finden und fasst einen Plan: Noch ein letztes Mal will sie für ihn kochen... MEHR

IRAN: „Der Colonel“ von Mahmut Doulatabadi: Seit 1979 wütet die Revolution im Iran. Niemand kann ihr entfliehen, und stets ist es Nacht, wenn wieder eines der Kinder des Colonels stirbt. Er hatte stets eigenes Denken ermutigt. Waren seine Erziehungsmethoden falsch? Der Colonel hat nun nichts mehr zu verlieren... MEHR

CHINA: „Der Traum meines Großvaters“ von Yan Lianke: Das Geschäft mit dem Blut floriert in den Dörfern Chinas. Die Menschen verkaufen ihre Lebensader und zahlen mit dem Tod, während andere reich werden. Eine Krankheit, das Fieber, genannt, grassiert und fordert immer mehr Opfer. Der Roman basiert auf einer wahren Gegebenheit. Etwa eine Million der bäuerlichen Bevölkerung fielen dem Aidsskandal zum Opfer. MEHR


ASIATISCHE LITERATUR Buchrezensionen März 2011:

„Das schwarze Blut“ von Jean-Christophe GrangéNachtmarkt von Angela SavageDie verschwundene Dienerin von Tarquin Hall















MALAYSIA: „Das schwarze Blut“ von Jean-Christophe Grangé: Ein Pariser Sensationsreporter trickst einen in Malaysia inhaftierten Serienkiller aus, um mehr über die Gräueltaten zu erfahren. Der Franzose schafft es dank einer fiktiven weiblichen Person, Informationen zu bekommen, ohne dass er selbst enttarnt wird. Doch die Fassade bröckelt, und das menschliche Monster schwört Rache. MEHR

THAILAND: „Nachtmarkt“ von Angela Savage: Die Privatdetektivin Jayne braucht nach einem harten Auftrag eine Auszeit von Arbeit und dem Moloch Bangkok. Sie will sich bei ihrem guten Freund Didier in Chiang Mai erholen, doch dann wird dieser nicht nur des Mordes an seinem Liebhaber beschuldigt, sondern bei der Festnahme erschossen. Jayne ermittelt auf eigene Faust - ein Kampf gegen die brutale Sexindustrie und korrupte Polizei. MEHR

INDIEN: „Die verschwundene Dienerin“ von Tarquin Hall: Detektiv Puri ist gefragt, auch wenn ihm die Überwachungsaufträge von Familienangehörigen mitunter lästig sind. Richtige Fälle bevorzugt er, und schon bald kommen gleich zwei auf einmal. Eine Dienerin ist verschwunden, eine Leiche aufgetaucht. Puri macht sich an die Arbeit, was sich als nicht ganz ungefährlich herausstellt. MEHR


ASIATISCHE LITERATUR Buchrezensionen Februar 2011:

Im Dienst des Diktators von Ingrid Steiner-Gashi /  Dardan GashiWolkenkind von Soname YangchenDas Gleichgewicht der Welt von Rohinton Mistry„Die Sirenen von Bagdad“ von Yasmina Khadra
















NORDKOREA: „Im Dienst des Diktators“ von Ingrid Steiner-Gashi / Dardan Gashi:
Nordkorea, das womöglich ärmste Land der Welt. Nachdem eine als Sportjournalistin getarnte Redakteurin des österreichischen Kurier trotz rigoroser Abschirmung Artikel über das Land schreibt, bricht ein ins Exil geflüchtete nordkoreanische Oberst sein Schweigen. Er erzählt, wie das eigene Volk seit Jahrzehnten ausgebeutet und missbraucht wird. MEHR

TIBET: „Wolkenkind“ von Soname Yangchen: Soname stammt aus einer adligen tibetischen Familie, doch mit der Annektierung durch Maos Truppen ändert sich das Leben, und bald wird Soname zur Sklavin. Als junge Frau flieht sie, durchquert mehrere Länder, wird schwanger, wird verlassen und dennoch gibt sie nie auf. MEHR

MYANMAR (BIRMA): „Dämmerung über Birma“ von Inge Sargent: Birma in den 1950er-Jahren: Der Prinz des Volksstammes Shan implementiert erfolgreich landwirtschaftliche Reformen. Doch dann entzieht die Militärregierung der Region die letzten autonomischen Rechte. Mitglieder der Shan-Regierung werden gefoltert und getötet. So wahrscheinlich auch der Prinz selbst. Seine Ehefrau, Inge Sargent, kann mit den Töchtern fliehen... MEHR

IRAK: „Die Sirenen von Bagdad“ von Yasmina Khadra: Irak während des zweiten Golfkrieges: Amerikanische Soldaten töten versehentlich den geisteskranken Sohn des Dorfschmieds. Als Entschädigung bietet der Oberbefehlshaber Geld ein Fehler, der Rachegelüste im ganzen Dorf schürt. Die Armee reagiert mit Schikanierungen und Gewalt. So wird der Sohn eines Opfers zu einem Dschihadisten... MEHR


ASIATISCHE LITERATUR Buchrezensionen Januar 2011:

Verschärftes Verhör von Jenny SilerDas Gleichgewicht der Welt von Rohinton MistrySaigon-Berlin von Hef Buthe
















AFGHANISTAN: „Verschärftes Verhör“ von Jenny Siler:
Die CIA verdächtigt einen 15-jährigen marokkanischen Jungen, Kontakte zu Terroristen zu haben. Dieser merkt bald, dass derartige Verbindungen die er nicht hat sein Ticket in die USA sein könnten... mit verheerenden Folgen. MEHR

SAUDI-ARABIEN: „Die Liebenden von Dschidda“ von Sulaiman Addonia: In Eritrea ist Krieg. Der zehnjährige Naser hat die Chance, nach Saudi-Arabien zu fliehen. Doch die strikte Trennung der Geschlechter macht ihm zum Opfer. Mit 15 wird er zum ersten Mal missbraucht. Und als er sich in eine Frau, die er nur an den Schuhen erkennt, verliebt, riskieren die Liebenden alles... MEHR

INDIEN: „Das Gleichgewicht der Welt“ von Rohinton Mistry: Indien 1975: Vier unterschiedliche Menschen versuchen zusammen, das Leben zu meistern. Keine leichte Aufgabe im Land unter der Herrschaft von Indira Gandhi. Härte und Unbarmherzigkeit treffen insbesondere die unteren Kasten. MEHR

VIETNAM: „Saigon Berlin“ von Hef Buthe
: Peter Stösser, Kriegsreporter von Beruf, befindet sich stets in brenzligen Situationen. Aus Zeiten des Vietnamkrieges hat er eine Tochter, die er schon bald zurück lässt. Doch er bekommt die Chance, der verlorenen Tochter ein Vater zu sein, als es schon fast zu spät. Jemand trachtet nach dem Leben der inzwischen erwachsenen Tochter, und die Gründe liegen in der Vergangenheit des Vaters... MEHR


ASIATISCHE LITERATUR Buchrezensionen Dezember 2010:

Der Chinese von Henning MankellDas Mädchen meines HerzensI love DollarsKakerlake von Rawi Hage


CHINA: „Der Chinese“ von Henning Mankell: Die Bevölkerung eines Dorfes in Schweden wird regelrecht hingerichtet. Nur drei Menschen bleiben verschont. Eine Richterin, deren Pflegeeltern sich unter den Opfern befinden, beginnt ihre eigenen Ermittlungen, die nach Asien zu führen scheinen...

INDIEN: „Das Mädchen meines Herzens“ von Buddhadeva Bose: Eine Zwangspause an einem kalten indischen Bahnhof führt vier schweigsame Männer zusammen. Erst das kurze Hereinschneien eines jungen Pärchens öffnet die Männer und lässt sie über verlorenes Glück sinnieren...

CHINA: „I love Dollars“ von Zhu Wen: In sechs Erzählungen schildert der Autor das Leben von jungen Männern im modernen China, ein Dasein und Kampf zwischen Kapitalismus und Kommunismus, zwischen Legalität und Illegalität...

LIBANON: „Kakerlake“ von Rawi Hake: Der namenlose Protagonist fühlt sich einsam und unverstanden, wie halb Mensch, halb Kakerlake. Die Kühle der neuen fremden Heimat Montreal macht es nur noch schlimmer, doch dann keimt neue Hoffnung in dem Namenlosen auf....


NEUE ARTIKEL

Botschafter Schumacher kam zur Ausstellungseröffnung





Der Mars in 3D


Fotoausstellung "A New Perspective on Mars" bis zum 15. Januar 2011 im Cultural Building der Chulalongkorn Universität im Herzen Bangkoks zu sehen. MEHR



ASIATISCHE LITERATUR
Buchrezensionen Oktober/November 2010:

Im Tal des Schneeleoparden von Steffanie BurowDer Jadereiter von John BurdettDer Strand von Alex GarlandDer Guru im Guavenbaum von Kiran Desai




NEPAL: „Im Tal des Schneeleoparden“ von Steffanie Burow:
 Im Nachlass ihrer Mutter findet Anna fünf alte Briefe. Ihr sind weder der bzw. die Absender noch die zunächst ersichtliche Adresse bekannt. Anna begibt sich auf Spurensuche und erfährt, dass ihre Mutter einst in einer Hippie-Kommune lebte. Doch damit nicht genug, ihre Reise führt sie weiter nach Nepal...

THAILAND: „Der Jadereiter“ von John Burdett:
 Von Drogen benebelte Schlangen. Ein US-Marine als Mordoper. Ein helfender Polizist als weiteres Opfer. Ein Partner, der sich gegen das von Korruption geprägte System stellt und eigentlich doch nur den Tod seines Partner rächen will... 

THAILAND: „Der Strand“ von Alex Garland:
Als Rucksacktourist in Thailand landet Richard natürlich zunächst an der Khao San Road in Bangkok. Doch der Tod des Hotelzimmernachbarn ändert den Verlauf seiner Reise: Richard beschließt der geheimnisvollen Karte des Verstorbenen zu folgen...

INDIEN: „Der Guru im Guavenbaum“ von Kiran Desai: Sampath ist es leid, auf Hochzeitsfeiern zu kellnern, und so strippt er am Arbeitsplatz. Die Kündigung folgt, und Sampath scheint das große Glück unter einem Guavenbaum zu finden...


Botschafter Schumacher durchschnitt das Band für die symbolische Eröffnung von der Internationalen Sprach- und Kommunikationsschule





Botschafter eröffnet Sprachschule interlacs

Der deutsche Botschafter Hanns H. Schumacher eröffnete die Sprachschule interlacs am 25. August 2010 vor Ort in Pathum Thani (Großraum Bangkok). MEHR



ASIATISCHE LITERATUR Buchrezensionen seit September 2010 online:

Der Liebesguru von Samrat UpadhyayDer Fall Hamilton von Michelle de KresterDer Mauertänzer von Andrea BusfieldAndere Räume, andere Träume von Daniyal MueenuddinDer pensionierte General von Nguyen Huy Thiep

NEPAL: „Der Liebesguru“ von Samrat Upadhyay: Ein Mathematiklehrer nimmt nur widerwillig eine junge Privatschülerin an. Aus dem Unterricht wird Leidenschaft, obwohl der erfahrene Mann seine Ehefrau liebt. Scheint der Vorschlag seiner Frau wirklich die Lösung zu sein?

SRI LANKA: „Der Fall Hamilton“ von Michelle de Krester
: Der Singhalese Sam wächst zu Zeiten der Kolonialisierung durch die Briten auf. Er ist britischer als die Briten selbst und dennoch nicht anerkannt. Sein Leben ist von Einsamkeit geprägt, doch dies realisiert er spät. Auch kommen ihm Zweifel, ob er wirklich einen Mörder des Mordes an Hamilton bezichtigt hat...

AFGHANISTAN: „Der Mauertänzer“ von Andrea Busfield: Ein afghanischer Junge hat nur noch seine Mutter... und mit ihr zieht er in ein Haus von Europäern. Dort lernt der Junge eine etwas andere Form zu leben kennen. Ein neuer Mitbewohner trinkt mehr, als er verträgt, eine Mitbewohnerin hasst Männer und liebt Frauen, und gemeinsam durchlebt die etwas ungewöhnliche Wohngemeinschaft Höhen und Tiefen...

PAKISTAN: „Andere Räume, andere Träume“ von Daniyal Mueenuddin: Die Schere zwischen Arm und Reich klafft weit auseinander... und doch verbindet beide Klassen das Verlangen nach mehr. Da sind auch illegale und illegitime Methoden recht. Der Roman erzählt die Geschichte verschiedener pakistanischer Familien, deren Wunsch, mehr Wohlstand zu erlangen, mehr als nur eine Kehrseite offenbart....

VIETNAM: „Der pensionierte General“ von Nguyen Huy Thiep: Der Vietnamese Nguyen Huy Thiep war sein ganzes Leben über Soldat. Als er in den verdienten Ruhestand geht, weicht der Freude bald Langeweile, Einsamkeit und Resignation. Dann meldet sich die alte Truppe, und Nguyen scheint wieder in den Dienst zurückzukehren...


ASIATISCHE LITERATUR Buchrezensionen seit August 2010 online:

Das Herzenhören von Jan-Philipp SendkerDer Koch von Martin SuterTausend strahlende Sonnen von Khaled HosseiniKnastkinder von Rüdiger BertramEin Geschenk des Vogels von Eun HeekyungIm Laufschritt durch Peking von Xu ZechenAsiatische Absencen von Wolfgang Büscher















MYANMAR: „Das Herzenhören“ von Jan-Philipp Sendker: Ein rätselhafter Mann in Myanmar kennt die Gründe für das Verschwinden eines Anwalts aus New York. Sendkers Romandebüt wurde sogleich ein Bestseller.

SRI LANKA: „Der Koch“ von Martin Suter
: Ein begnadeter Koch aus Sri Lanka bringt das Liebesleben seiner Kunden ganz ohne Drogen in Schwung. Das ruft sogleich zwielichtige Geschäftemacher aus der Schweiz auf den Plan...

AFGHANISTAN: „Tausend strahlende Sonnen“ von Khaled Hosseini: Ein uneheliches Mädchen möchte an ihrem 15. Geburtstag doch nur einmal ihren Vater besuchen und seine andere Familie kennen lernen. Doch am nächsten Tag beginnt für die junge Afghanin das Grauen, was ihr Leben sein wird...

PHILIPPINEN: „Knastkinder“ von Rüdiger Bertram: Ein Berliner Junge begleitet seine Eltern in deren Heimat, die Philippinen. Einen Nachmittag möchte er alleine durch Manila bummeln, was seine Eltern ihm verboten haben - zu Recht, wie er schnell erfahren muss, als ihn dasselbe Schicksal wie viele Straßenkinder ereilt...

SÜDKOREA: „Ein Geschenk des Vogels“ von Eun Heekyung: Eine Zwölfjährige im Südkorea der 1960er-Jahre entwickelt Schutzmechanismen, die von den Mitmenschen missverstanden werden. So wird das Leben, die Liebe und der Liebeskummer für sie kaum zu ertragen...

CHINA: „Im Laufschritt durch Peking“ von Xu Zechen: Als Kleinkrimineller hat Dunhuang es wahrlich nicht einfach im Haifischbecken Peking. Gefahren drohen von allen Seiten...

ASIEN: „Asiatische Absencen“ von Wolfgang Büscher: Dieses Reisetagebuch bringt dem Leser nicht nur die Länder Asiens näher, sondern vor allem die Menschen und ihre Lebensweisen.




„20 Jahre vereintes Deutschland: Ausstellung erinnert an deutsche Geschichte“

Die Deutsche Botschaft Bangkok zeigt derzeit die Posterausstellung Einigkeit, Recht, Freiheit" in der Konsularabteilung. Des Weiteren ist der Film „Hochbahn nach Siam - 150 Jahre deutsch-thailändische Partnerschaft“, in Auftrag gegeben von der Deutschen Botschaft, fertiggestellt.
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ASIATISCHE LITERATUR Buchrezensionen seit Juli 2010 online:

Reise nach Myanmar enthält Geschichten aus dem südostasiatischen LandDas dunkle Schiff von Sherko FatahDrachenläufer von Khaled HosseiniDie Umarmung des Todes von Natsuo Kirino
















MYANMAR: „Reise nach Myanmar (Birma) Kulturkompass fürs Handgepäck“,
herausgegeben von Alice Grünfelder und Lucien Leitess: Myanmar - rückständiges Land für diejenigen, denen die Welt zu schnell ist? Paradies für Schmuggler? Ein Land, in dem nichts geschieht? „Reise nach Myanmar“ ist eine Sammlung von Texten verschiedener Autoren und somit verschiedener Blickwinkel auf das isolierte Land in Südostasien.

IRAK: „Das dunkle Schiff“ von Sherko Fatah: Diktatur, Krieg, Kidnapping durch Extremisten... Kerim erlebt zu viel für ein Leben und auch die geglückte Flucht in den Westen vertreibt nicht die immer währenden Zweifel...

AFGHANISTAN: „Der Drachenläufer“ von Khaled Hosseini: Zwei Jungen aus verschiedenen Gesellschaftsklassen wachsen zusammen auf. Doch ein Verbrechen beim jährlichen Drachenturnier ändert ihr Leben... „The Kite Runner„, so der Titel der Originalausgabe, erlangte Weltruhm und wurde bereits von Hollywood verfilmt.

JAPAN: „Die Umarmung des Todes“ von Natsuo Kirino: Eine Frau tötet ihren Mann, ihre drei Freundinnen vom Fließband helfen bei der Vertuschung. Doch als die vier sich bereits in Sicherheit wähnen, droht neue Gefahr...






„Prostitution hat durch den Tourismus zugenommen“ , gibt Surin Tipian, Leiter des Büros der Tourismusbehörde in Tak, unumwunden zu. Lesen Sie das vollständige Interview hier.


ASIATISCHE LITERATUR Buchrezensionen seit Juni 2010 online:
Inspektor Singh muss den nächsten Mordfall lösen in "Der Mann, der zweimal starb" von Shamini FlintDer Traum von Orly von The DungSeidenraupen für Jin Ling von Huang Beijia















SINGAPUR: „Der Mann, der zweimal starb - Inspektor Singh ermittelt auf Bali“ von Shamini Flint: In dem Krimi hat der Singapurer Inspektor Singh erneut einen Mordfall zu lösen. Dieses Mal starb das Opfer angeblich bei dem verheerenden Terroranschlag auf Bali im Jahr 2002. Doch Inspektor Singh stört die Schusswunde im Kopf der völlig verbrannten Leiche....

VIETNAM: „Der Traum von Orly“ von The Dung: Tran Linh ist Französisch-Lehrer in Vietnam und hat einen großen Traum: die Auswanderung nach Paris, um später mit Geld in der Tasche wieder nach Hause kehren zu können. Anfang 1989 nähert sich seine Chance zur Erfüllung seines Traums - doch er muss einen Umweg über die DDR in Kauf nehmen...

CHINA: „Seidenraupen für Jin Ling“ von Huang Beijia: Der Druck auf Einzelkinder ist besonders für den chinesischen Nachwuchs enorm. Aufgrund der Ein-Kind-Politik wollen Eltern und Großeltern die bestmögliche Ausbildung für das einzige Kind. Das muss auch Jin Ling erfahren, deren Mathenote nun gar nicht dem Wunsch ihrer Familie entspricht. Wie gut, dass das Mädchen auf Nahrungssuche für ihre Seidenraupen gehen muss...


REISEN

Sonnenuntergang im Tung Salaeng Luang Nationalpark von Phetchabun im Norden Thailands


Unter REISEN finden Sie neue Artikel über die thailändischen Reiseziele Sukhothai, Lopburi, Phichit und Phetchabun. Letztere Stadt wollte Premierminister Por Phibulsongkhram aus militärisch-strategischen Gründen zur Hauptstadt machen. Heute versucht die Provinz ihre Schönheit touristisch verstärkt zu nutzen.





Fremdsprachen bei der Sprachschule interlacs in Rangsit erlernen
International Language
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Strandgrundstück in Chumphon zu verpachten


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